Schickt Knut nach Darfur!
In der selben Zeit, wo sich die Öffentlichkeit in Deutschland und der Welt um ihren Eisbären namens Knut ergötzt, sterben im Sudan immernoch jeden Tag tausende an so süßen Babys an Hunger, Verarmung, Gewalt und Krankheiten.
Über 300 Journalisten stehen nun täglich im Berliner Zoo, um schnellstmöglich für ihre knuthungrigen Quotenzuschauer das neuste vom Eisbären ablichten zu können. Schade nur, dass nicht ein Journalist zumindest versucht, öffentlichkeitswirksam mal die Geschichte eines Kindes in Darfur zu schildern. Aber dank arabischer Schergen der sudanesischen Regierung, scheinen diese Geschichten oft viel zu kurz zu sein. Knut muss mit seinen 2 Monaten doch nun schon älter sein, als das Durchschnittskind überlebt. Eine viel zu kurze Story vielleicht. Womöglich ist es auch viel angenehmer für den Durchschnittsdeutschen, sich im Alltag mit einen Eisbären zu beschäftigen, als mit den Verbrechen der Araber an ihre ebenso muslimische schwarze Bevölkerung.
Immerhin muss man im zweiten Falle, ja irgendwie „böse“ werden. Aber Europa sieht sich schon seit Jahrzehnten am liebsten, „lieb“.